Mitch Hillford
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Tracklist

  1. Terabyte Blues
  2. Tearing Me Down
  3. Rolling In
  4. When The Colors Fade
  5. I Am A Pilgrim
  6. Hoochie
  7. Paradise Of Souls
  8. Tapir
  9. Visions From The Front

Produziert von Helge Preuß

Mitch Hillford – Gitarren, Gesang

Andreas Hölscher – Tasteninstrumente

Daniel Hopf – Bass

Helge Preuß – Schlagzeug

featuring

Richie Arndt – Gitarre

Katharina Maschmeyer – Saxophone

Nach fast 10 Jahren unermüdlicher Reise durch zahllose kleine Clubs und Kneipen, oft ohne Gage und vor fünf Zuhörern haben Mitch und seine Band wohl mit Recht den Blues.Auch wenn das musikalisch nicht unbedingt heißt, sich dem Sound der alten Delta-Helden im Schellack-Sound verschrieben zu haben, kennen sie alle dieses Lebensgefühl, dass die Urväter der modernen Rockmusik in den USA der 30er Jahre gehabt haben müssen.

Es hat sich einiges geändert

Die Instrumente sind elektrifiziert, arbeiten oft sogar auf Computerbasis. Aufgenommen werden Tonträger größtenteils zuhause im Wohnzimmer und kaum noch im großen Studio. Und nicht zuletzt hat sich der ursprüngliche Blues wieder mit seinen „Ablegern“ Jazz, Soul und Rock vereint und sich deren rhythmische und harmonische Errungenschaften zu Eigen gemacht.Das ist es, was die Mitch Hillford Front auszeichnet.

Authentische Songs, die die klassischen Motive des Blues erkennen lassen, aber doch musikalisch von den Einflüssen des Jazz und des 60er Jahre Bluesrevivals leben.

In den Texten geht es nicht mehr um „Woke up this morning“ und „my baby left me“, stattdessen werden Themen des 21. Jahrhunderts eingebracht. Die neue CD „Music From The Front“ soll all diese Aspekte wiedergeben und darüber hinaus die positive und starke Seite des Blues betonen, die vor allem hierzulande leider oft in Vergessenheit gerät.

Gespielt von einer dynamischen, jungen Band, die sich zwar ihre ersten Sporen schon verdient hat, aber noch eine gewisse Frische und Neugier an den Tag legt, könnte diese Produktion es schaffen, auch Hörer abseits der traditionellen Blueswelt zu gewinnen. Die Gitarrenarbeit ist zweifellos ein wichtiger Teil des Albums, dominiert aber dennoch nicht, wie bei so vielen anderen Genreveröffenlichungen, sondern fügt sich fast wie eine zweite Gesangsstimme in die Arrangements ein. Diese sind meist auffallend knapp gehalten und man kommt ohne Umschweife auf den Punkt. Live dienen diese Titel dann allerdings als perfektes Fundament für ausgedehnte Groove- Experimente und exzessive Soli.

Was andere sagen:


"...Der volle Sound und die eigenständigen, interessanten Songs im weiten Feld von Bluesrock, Soul-Funk und Rockballaden machen 'Music From The Front' zu einem besonderen Hörerlebnis. Und da allen Songs viel Zeit gegeben wird, ist die CD mit guten 47 Minuten bei 9 Songs auch keinesfalls zu kurz. Sollte man beobachten, die Herren!"

(Thomas Ritter, bluesnews 2013)


"Was mir an "Music From The Front" gefällt, ist, dass die Truppe den Blues nicht einfach 1:1 transferiert. Bremen ist nun mal weder Memphis noch Chicago oder Nawlinzz. Somit kommen Mitch Hillford und seine Band absolut authentisch, dabei aber keineswegs 'typisch deutsch', rüber. Bluesfreunde mit 'offenen Ohren' können bedenkenlos zugreifen."
"Die Produktion ist ziemlich dicht und doch stets am Live-Sound orientiert. Hier ist schon auffällig, dass mit Helge Preuß ausgerechnet der Drummer der Truppe dafür verantwortlich zeichnet. Die Fokussierung auf eine strukturierende Snare kommt der Dynamik der Songs sehr zugute."

(Steve Braun, Rocktimes Magazine 2013)

"Man this guy can play his butt off. He´s funky, bluesy, rocky and everything else. He´s also got a new CD coming out and it´s slamming. So remember the name "Mitch Hillford" and make sure you buy his new CD."

(Greg Copeland, 2013)

"Eine richtig tolle Band und eine super CD mit schönen, abwechslungsreichen Titeln, super Gitarrenarbeit und jeder Menge Groove! Von Mitch Hillford und diesen Extraklasse-Musikern wird man sicherlich noch viele spannende Dinge erwarten dürfen."

(Gregor Hilden, 2013)

"...Sein Gesang klingt für meinen Geschmack formidabel, Hillfords Spiel ist zweifellos geprägt von gewissen Vorbildern, aber Hillford bringt die Einflüsse in einer besonderen Art und Weise zusammen. Er klingt nicht wie der Klon eines bestimmten Gitarristen, sondern wie ein guter Mix aus diversen Roots. Unterstützt wird Hillford von einer wie geschmiert laufenden Groovesektion und Keyboarder Hölscher verleiht den Songs mit den Hammond-Sounds ein ums andere Mal das besondere Etwas. Die Produktion klingt einfach überzeugend, da hat Helge Preuß genau die richtig Balance gefunden. Das Album ist letztlich einmal mehr Beleg dafür, dass wir in Deutschland ein paar heiße Blues-Eisen im Feuer haben. "

(Marcel Peteroff, "Der Rezensator"- Online-Magazin 2013)

"Wowwwwwwwwwww und 5*. Ein sehr abwechslungsreiches Album eines Musikers und einer Band die sich auf den Weg machen dem Blues neue Elemente zuzuordnen. Hörenswert und es sollte in keiner Musik-Sammlung fehlen. Man spürt das die Band raus aus dem Mainstream will, jedoch mit einer tiefen Bluesbasis und einem gesunden Blick “über den Tellerrand” hinaus – und das macht dieses musikalische Werk so interessant. Keine überladenen Solostücke, kein aufdringlicher Gesang und keine Unruhe oder Hektik in den Songs, dafür ein in sich geschlossenes Bandpaket das hoffentlich gemeinsam weiter musizieren und weitere neue Wege finden wird."

(Michael Jungbluth, Blues In Germany - Online Magazin)

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